KAB - Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Erzdiözese Freiburg e.V.

Die Wurzeln der KAB reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Immer aber war sie zuerst eine zukunftsgerichtete Bewegung und Organisation aktiver Christinnen und Christen, die sich berufen fühlten, die Kirche in die Arbeitswelt und

die Arbeitswelt in die Kirche zu bringen. Sie leidet noch heute daran, dass so wenige Christen ihre Weltverantwortung an der Arbeitswelt und der Humanisierung der Gesellschaft erkennen. Sie möchte mithelfen, dass dies anders wird. Aus ihrer Grundaufgabe leitet sie zahlreiche sozialpastorale und sozialpolitische sowie berufspolitische Ziele und Aktivitäten ab.

Die KAB tritt für die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, für Frauen, Männer, Familien, ältere Menschen und sozial Benachteiligte ein. Sie kämpft für eine solidarische Gesellschaft und eine gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen.

Als Bildungs- und Aktionsbewegung wird die praktische „Lebensbildung“ in der KAB großgeschrieben. In den Weiterbildungseinrichtungen lernen Menschen, sich kompetent einzumischen und ihre Interessen zu vertreten.

Ob in Fragen des Sonntagsschutzes, der Gerechtigkeit für Familien oder der „Einen Welt“ – überall, wo das aktive Handeln der KAB für soziale Gerechtigkeit gefragt ist, wird der Verband aktiv.

KAB ist Bewegung für soziale Gerechtigkeit! Die KAB Deutschlands ist international. Sie arbeitet gemeinsam mit katholischen Arbeitnehmerorganisationen aus 52 Ländern in der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
(WBCA).

Das Weltnotwerk ist das internationale Hilfswerk der KAB. In Afrika, Asien und Lateinamerika fördert es christliche Arbeitnehmerbewegungen.

Wir unterstützen unsere Mitglieder, wenn es z.B. Probleme mit dem Arbeitgeber, mit der Rente oder der Krankenversicherung gibt. Die KAB vertritt ihre Mitglieder auch in Streitfällen vor Arbeits- und Sozialgerichten. Wir informieren, suchen Verständnis für eine vorrangige „Option für die Armen und sozial Schwachen“ zu erzeugen, mischen uns ein. Wir versuchen ein Netz der „Orte der Hoffnung“ und des Widerstands sowie Bündnisse gegen unchristliche und inhumane Zustände zu schaffen.

Arbeit und Glaube können keine separaten Bereiche darstellen. Die Arbeit muss als „Gute Arbeit“ der Würde jedes Menschen dienen und sie kann auch in einer „Mystik der offenen Augen“ (J. B. Metz) eine Vertiefung des biblischen Glaubens bewirken.

„Die Kirche hält es für ihre Aufgabe, immer wieder die Würde und die Rechte der arbeitenden Menschen ins Licht zu stellen und die Verhältnisse anzuprangern, in denen diese Würde und diese Rechte verletzt werden. (LE I, 1.4)“