Anders Leben – anders Wirtschaften, 17. November 2015 - Oppenau

"Anders Leben - anders Wirtschaften"

Veranstaltung zu den Südbadischen Sozialtage in Oppenau

Tauschen gehört zum Leben wie Lieben, Leidenschaft, Freuen und Lachen. Nun sind die Güter und die Ressourcen der Erde beschränkt. Und die Kernfrage allen Tauschens ist es, nach welchen Kriterien die Knappheit untereinander aufgeteilt wird!

Kriegen die Schlauen alles? Sind die Ehrlichen die Dummen?

Diese Fragen weckte das Interesse der Teilnehmer der Veranstaltung "Anders Leben- anders Wirtschaften, " im Rahmen der Ökumenischen Südbadischen Sozialtage in Oppenau.

An diesem Abend wurden Basics anderen Wirtschaftens erläutert. Ausgangspunkt war das gängige Denkmodell der Ökonomie. Eine der bestdotiertesten Theorien der jüngsten Zeit sind Spieltheorien, die das Gewinnen als alleinselig-machendes Ziel der Ökonomik begründen, erklärte Dr. Patrik Schneider, Geistlicher Leiter der KAB und Religionslehrer. Das klingt wie Fußball: Wirtschaften als Spiel mit ein paar Regeln.

Dahinter verbergen sich jedoch Entscheidungen über Leben und Tod, Ernährung und Hunger, Klimaerwärmung und Nachhaltigkeit. Ist das bloß ein Spiel? Ist Gemeinwohlorientierung oder Orientierung an der Menschenwürde lediglich eine Floskel, mit der sich nichts gewinnen lässt?

Diese Grundfragen standen im Mittelpunkt an diesem Abend in Oppenau an dem auch eine Schulklasse aus Bühl anwesend war.

Autor: Siegfried Aulichean Geschäftsführer,-Sozialsekretär

 

 

 

Patrik Schneider

19:30 Uhr Abendveranstaltung

Evangelischen Johann Peter Hebel-Saal in Oppenau (Eingang Johann- Peter-Hebel-Straße)

 

 

 

Referent: Dr. Patrik Schneider

Geistlicher Leiter der KAB, ehem. Betriebsseelsorger

 

 

 

 

Tauschen gehört zum Leben wie Lieben, Leidenschaft, Freuen und Lachen. Nun sind die Güter und die Ressourcen der Erde beschränkt. Und die Kernfrage allen Tauschens ist es, nach welchen Kriterien die Knappheit untereinander aufgeteilt wird! Kriegen die Schlauen alles? Sind die Ehrlichen die Dummen?

An dem Abend werden Basics anderen Wirtschaftens erarbeitet werden. Ausgangspunkt ist das gängige Denkmodell der Ökonomie. Eine der bestdotiertesten Theorien der jüngsten Zeit sind Spieltheorien, die das Gewinnen als alleinseligmachendes Ziel der Ökonomik begründen. Das klingt wie Fußball: Wirtschaften als Spiel mit ein paar Regeln. Dahinter verbergen sich jedoch Entscheidungen über Leben und Tod, Ernährung und Hunger, Klimaerwärmung und Nachhaltigkeit?

Ist das bloß ein Spiel? Ist Gemeinwohlorientierung oder Orientierung an der Menschenwürde lediglich eine Floskel, mit der sich nichts gewinnen lässt?

Diese Grundfrage soll an dem Abend im Mittelpunkt stehen.